Gesundheitsbroschüren

Informationen und Beratung

A-plus Apotheken bieten ihren Kunden nicht nur freundliche und kompetente Beratung:

Damit Sie die Möglichkeit haben, die erhaltenen Informationen zu Hause weiter zu vertiefen, können Sie hier als kostenlosen zusätzlichen Service produkt- und herstellerneutrale Informationstexte einsehen. Fast alle Krankheitsfelder, Risikofaktoren bzw. Präventionsbereiche werden durch eine Broschüre abgedeckt.

Fußpilz

Wer glaubt, einer Pilzerkrankung in öffentlichen Badeanstalten ausreichend vorgebeugt zu haben, wenn er mal eben durch eine Wanne mit Desinfektionsmittel watet, irrt gewaltig. Gerade in deren Nähe wimmelt es besonders von Erregern. Außerdem müsste das Desinfektionsmittel mindestens fünf Minuten einwirken, um etwaige Hautschädlinge abzutöten.

Mit dieser kleinen Informationsbroschüre möchten wir als Apotheken-Team Ihnen wertvolle Tipps mit auf den Weg geben, was Sie selber gegen Fußpilz tun können. Denn immerhin leidet jeder dritte Bundesbürger unter Pilzinfektionen der Füße und/oder Zehennägel. Am häufigsten betroffen sind Männer zwischen 20 und 60 Jahren. Kleinkinder bleiben meist davon verschont.

Die Haut – eine Entdeckungsreise

Bevor wir in die medikamentöse Therapie der Pilzinfektionen auf der Haut einsteigen, wollen wir uns auf eine kleine Entdeckungsreise begeben. Das Land, das wir uns betrachten, ist nur circa zwei Quadratmeter groß, aber unheimlich aktiv. Es wäre zu einfach, die Haut nur als äußere Hülle zu betrachten. In Wirklichkeit ist sie viel mehr als das, unter anderem auch das größte Stoffwechsel-Organ unseres Körpers. Sie wiegt zwischen 4 und 10 Kilogramm. Welche Aufgaben sie pausenlos zu erfüllen hat, zeigt die folgende Aufzählung:

  • Wärmeregulation
  • Schweißbildung
  • Bildung der Hautfette
  • Tastsinn
  • Sonnenschutz
  • Barriere vor Schmutz und Krankheitskeimen
  • Auffangen mechanischer Stöße
  • Spiegelbild der Seele

Kurzum, unsere Haut vollbringt Höchstleistungen zu jeder Tages- und Nachtzeit. Aus diesem Grund sollten wir ihr immer genügend Aufmerksamkeit und Pflege widmen. Besonders wichtig ist es, dass der Säureschutzmantel in der obersten Hautschicht, der Epidermis, funktioniert. Die Epidermis ist der erste Schutzschild gegen ungebetene Gäste. Dazu erhält sie für ihre Abwehrfunktion natürlich auch Hilfe von innen. Für eine ausreichende Durchblutung und eine optimale Versorgung mit Nährstoffen und körpereigenen Abwehrzellen sorgen die Blutgefäße, die bis in die sogenannte Lederhaut reichen.

Wie zeigt sich der ungebetene Gast?

Brüchige, ungewöhnlich dicke oder verfärbte Fußnägel, Juckreiz, Rötungen, Schuppen- und Bläschenbildung zwischen den Zehen, an der Fußsohle oder auf dem Fußrücken – wenn Sie diese Hauterscheinungen feststellen, hat Sie der Fußpilz mit großer Wahrscheinlichkeit erwischt.

Der Übeltäter gehört entweder zu den Fadenpilzen, zu den Hefen oder zu den Schimmelpilzen und befällt besonders gern die Zwischenräume der Zehen. Aber auch andere Hautpartien, Haare oder Nägel, werden befallen. Typisch sind seine sichtbaren Erscheinungen: ein scharfer, begrenzter roter Rand (vermehrte Durchblutung, Zeichen einer Entzündung), weißliche Verfärbung der Haut, Einrisse, Abschuppungen und nässende Erscheinungen vor allem zwischen den Zehen. Der Juckreiz darf nicht fehlen. Fast alle dieser Parasiten lieben es feucht, warm und stickig. Deshalb sind Füße, die von Kunstfasern (z.B. Nylonstrümpfen), Plastiksandalen, Gummistiefeln oder manchen Sportschuhen umhüllt werden, ein wahres Eldorado für das Wachstum des Fußpilzes.

Viele erkennen „ihren“ Fußpilz schon recht genau und wissen, was zu tun ist. Denn ein unbehandelter Fußpilz kann sehr unangenehm werden. Er verschwindet nicht von selbst, breitet sich aber gerne weiter aus. Nur mit konsequenter Behandlung werden Sie die ungebetenen Gäste schnell wieder los, mitunter dauert diese mehrere Wochen. Immer wiederkehrende Beschwerden oder ausgedehnte betroffene Stellen gehören allerdings in die Hand des Arztes. Erkrankungen und Medikamente, die eine Pilzinfektion fördern können:

  • hochdosierte Cortisontherapie
  • AIDS
  • Diabetes mellitus
  • arterielle Verschlusskrankheit

Denken Sie immer daran

Die Infektion kann auch auf andere Körperstellen übergreifen, zum Beispiel auf Hände und Finger. Damit wird die Krankheit auch gegenüber Ihren Mitmenschen sichtbar, was sicher sehr unangenehm ist. Und die Gefahr, Ihre Familie oder Ihre Mitmenschen anzustecken, ist sehr groß!

Auch für kleine Schwimmbad-Gäste gilt: Schlappen an die Füße!

Wichtige Regeln gegen den Fußpilz

Bei dem Verdacht, an Fußpilz erkrankt zu sein, sollten Sie sofort ein Mittel gegen eine Fußpilzerkrankung – ein Antimykotikum – anwenden. Je früher Sie damit beginnen, desto schneller sind Sie die Parasiten wieder los. Allerdings reicht eine Arzneimittelbehandlung allein meist nicht aus. Daher sind die folgenden Tipps als Begleitmaßnahmen, aber auch zur Vorbeugung sehr wichtig:

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Lassen Sie sich in Ihrer A-plus Apotheke beraten, welches Antimykotikum für Sie geeignet ist. Zur Behandlung gibt es Salben, Puder, Sprays oder Lösungen mit rezeptfreien Wirkstoffen: Clotrimazol, Naftifin, Terbinafin, Tolnaftat, Ketoconazol, Bifonazol oder Miconazol. Die Anwendungshäufigkeit und -dauer richtet sich nach dem Wirkstoff und der Darreichungsart.

2 Nach dem Waschen vor allem die Zehenzwischenräume gründlich abtrocknen oder föhnen. Das Handtuch nur für die Füße benutzen.
3 Tragen Sie Baumwollstrümpfe und wechseln Sie sie täglich.
4 Waschen Sie Ihre Strümpfe, Handtücher und Badezimmervorleger bei mindestens 60 Grad oder mit speziellen Waschmitteln aus Ihrer A-plus Apotheke.
5 Wechseln Sie öfters Ihre Schuhe, lüften Sie diese gut aus und desinfizieren Sie sie anschließend.
6 Lassen Sie so oft wie möglich Luft an Ihre Füße! Tragen Sie lockere Schuhe, die einen Luftaustausch ermöglichen.

Und was gibt es sonst noch zu beachten?

  • Hauptvoraussetzung ist eine regelmäßige Fußpflege. Am besten täglich ein Fußbad mit einem milden Waschmittel – nicht länger als 10 Minuten! Anschließend gut abtrocknen, vor allem in den Zwischenräumen der Zehen.
  • In regelmäßigen Abständen die Hornhaut entfernen.
  • Nach dem Fußbad die Füße mit einer speziellen feuchtigkeitspendenden Fußcreme – keinesfalls mit Melkfett – sorgfältig eincremen.
  • Nägel gerade schneiden. Scharfe Ecken mit der Nagelfeile entschärfen, sie könnten die benachbarte Haut verletzen.
  • Gegen Druckstellen an Ballen oder Zehen helfen Druckschutzringe oder -pflaster.
  • Der Fuß will atmen – daher sind atmungsaktive Strümpfe aus Baumwolle besser als synthetische. Für empfindliche, zu Fußpilz neigende Füße gibt es jetzt die 5-Zehen-Socke (ähnlich wie ein Fingerhandschuh). Schuhe sollten luftig sein. Leder ist als Material gut geeignet – auf jeden Fall das Schuhwerk regelmäßig durchlüften.
  • Wenn Sie Diabetiker sind, ist das Risiko, an Fußpilz zu erkranken, besonders hoch. Deshalb mindestens einmal die Woche, am besten nach dem Fußbad, die Füße auch von unten überprüfen. Dazu gibt's spezielle Spiegel in der Apotheke, die dies erleichtern. Bereits kleine Hautverletzungen oder Wunden können beim Diabetiker zu größeren Komplikationen führen.
  • Stärken Sie Ihr Immunsystem mit Vitaminen (vor allem Vitamin C und E), Zink bzw. Produkten, die Echinacin enthalten.

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.